Allgemeine Geschäftsbedingungen

WIR MÖCHTEN SIE AUDRÜCKLICH AUF DIE NACHSTEHENDEN ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN HINWEISEN. DIESE ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN SIND VERTRAGLICHE GRUNDLAGE UNSERER VERMITTLUNGSLEISTUNG IHNEN GEGENÜBER. MIT INANSPRUCHNAHME UNSERER (VERMITTLUNGS-)LEISTUNGEN ERKLÄREN SIE SICH MIT INHALT UND GELTUNG DIESER ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN EINVERSTANDEN

Jegliche Information in den Lebensläufen oder sonstigen Dokumenten, die wir Ihnen zukommen lassen, ist vertraulich und darf insbesondere nicht an Dritte weitergegeben werden. Die Übersendung oder Übergabe eines jeden dieser Lebensläufe erfolgt gemäß den nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Jedenfalls mit Anforderung von Informationen, durch welche die Anonymität eines Kandidaten offengelegt wird, erkennen Sie die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen als verbindlich an.

 

1             In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommen die folgenden Definitionen zur Anwendung:

 

1.1          Für Zwecke dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedeutet die Bezugnahme auf „wir“ oder „uns“ und „Spilberg“ jeweils eine Bezugnahme auf die Spilberg GmbH.

 

1.2          „Kandidat“ bedeutet jede Person, die in unserer Kartei geführt wird und die wir Ihnen zunächst anonymisiert vorstellen.

 

1.3          „beschäftigen“ und „Beschäftigung“ bedeutet im Zusammenhang mit der Regelung in nachstehender Ziffer 3 jede Form der direkten oder indirekten Beschäftigung, Anstellung oder sonstigen Inanspruchnahme von Diensten eines Kandidaten, auch im Wege der freien Mitarbeit oder vergleichbarer Beschäftigungsarten.

 

1.4          „Geschäftsbedingungen“ bezieht sich auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

1.5          „Sie“ und „Ihnen“ bezieht sich auf die Gesellschaft, Unternehmung oder Organisation, die unsere Dienstleistungen direkt oder indirekt in Anspruch nimmt.

 

2             Es besteht Einvernehmen, dass eine nach Ziffer 3 vergütungspflichtige Vermittlung eines Kandidaten durch uns stattgefunden hat, sobald wir Ihnen auf Ihre Anforderung Informationen übermittelt haben (schriftlich oder in anderer Form), die die Identität eines Kandidaten offenlegen.

 

3             Sofern Sie innerhalb von zwölf Monaten nach einer Vermittlung eines Kandidaten durch uns direkt oder mittels eines Dritten (z.B. eines mit Ihnen im Sinne von § 15 AktG verbundenen Unternehmens oder eines Kunden von Ihnen) diesen Kandidaten beschäftigen, schulden Sie uns - unabhängig von der Dauer und der rechtlichen Wirksamkeit der Beschäftigung - für diese Vermittlung eine Vermittlungsprovision. Die Vermittlungsprovision beträgt das zwölffache Bruttomonatsgehalt des Kandidaten (einschließlich vereinbarter oder üblicherweise gewährter Boni, oder anderer Sonderzahlungen, Provisionen, Kfz-Nutzungspauschalen, Fahrt-/Reisekosten-/Parkplatzzuschüsse und Unternehmensanteile bzw. Unternehmensanteilsoptionen), mindestens aber € 35.000 zzgl. gesetzl. USt. Soweit der Kandidat als freier Mitarbeiter beschäftigt wird, wird der an den Kandidaten gezahlte Stundensatz auf Basis einer 40 Stunden-Woche und einer Beschäftigungsdauer von 12 Monaten zugrunde gelegt, wobei die Mindestprovision € 48.000 zzgl. gesetzl. USt. beträgt.

 

4             Die über die Vermittlungsprovision ausgestellte Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang zur Zahlung fällig. Mit Ablauf der 14-Tagefrist befinden Sie sich im Verzug, so dass der dann ausstehende Betrag in Höhe von 9 % Punkten über dem Basiszinssatz p.a. zu verzinsen ist. Sie sind zudem verpflichtet, uns sämtliche Kosten einer rechtlichen Beratung zu erstatten, die uns im Zusammenhang mit der Einforderung des noch ausstehenden Betrags nach Ablauf der 14-Tagefrist entstehen. Die Geltendmachung weiterer Rechte und Ansprüche behalten wir uns ausdrücklich vor. 

 

5             Klarstellend weisen wir darauf hin, dass für unsere Dienstleistungen, die nicht in diesem Vertrag geregelt sind gesonderte Vertragsbedingungen gelten, die dann von uns mit Ihnen in einem Dienstleistungsvertrag vereinbart werden.

 

6             Jegliche Änderungen dieser Geschäftsbedingungen erfordern die Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Es besteht Einvernehmen, dass diese Geschäftsbedingungen in Bezug auf den darin geregelten Gegenstand – vorbehaltlich eines noch abzuschließenden Dienstleistungsvertrages - die einzige Vereinbarung zwischen Ihnen und uns darstellen.

 

7             Diese Geschäftsbedingungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Konfliktnormen des internationalen Privatrechts (einschließlich CISG). Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen Geschäftsbedingungen ist, soweit es sich bei Ihnen um Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, Düsseldorf.